Donnerstag, 19. September 2013

Seminararbeit 1: Die chinesische Kampfkunst – Wu Shu - Neumann

Andreas Neumann

Ludwig-Maximilians-Universität Institut für Ethnologie und Afrikanistik, 2003/04

1. Einleitung
Thema dieser Arbeit ist die Beschreibung der chinesische Kampfkunst, des Wu-Shu oder Kung Fu wie es in der westlichen Welt (fälschlicherweise) genannt wird. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte es einen wichtigen Teil des chinesischen Alltagslebens dar und wird auch heute noch häufig praktiziert. Die große Wichtigkeit, die das chinesische Volk diesen Künsten zuerkannte, zeigt sich an der enormen Stilvielfalt und der ständigen Weiterentwicklung dieser Kunst. Die Betrachtung der wichtigsten Einflüsse, die zur Entstehung des Wu-Shu in der heute praktizierten Form beigetragen haben stehen im Mittelpunkt dieser Arbeit.

Beginnen werde ich mit einem kurzen geschichtlichen Abriss, der die wichtigsten Perioden der Kampfkunst darstellt, um dem Leser ein Gefühl für den Zeitraum über den sich die Entwicklung des Wu-Shu erstreckt zu geben. Daraufhin werde ich auf wichtige Entwicklungen gezielt eingehen. Dies geschieht indem ich zuerst die kulturelle Gegebenheit und ihre Auswirkung in China kurz beschreibe und dann auf die Bedeutung und Umsetzung dieser Idee in der Kampfkunst eingehe. Wenn möglich wird exemplarisch ein Stil angegeben der zuvor genanntes Konzept besonders stark zum Ausdruck bringt.

Um einen möglichst objektiven Eindruck des Themas zu bekommen wählte ich die Dissertationsarbeit über die chinesische Kampfkunst von Kai Filipiak, einem Sinologen und das Kampfkunstlexikon von Werner Lind, einem bekannten Kampfsportler, als Hauptquellen aus. Dies gab mir die Möglichkeit zum einen die praktisch-technisch und zum anderen die kulturell-geschichtliche Seite genauer zu betrachten.

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