Freitag, 27. September 2013

Diplomarbeit 6: Yin und Yang - Möglichkeiten des Umgangs mit der Zwei

Alanis Lux

Centrum für Chinesische Medizin Nord, Hamburg, 2010

Als Einführung in das Thema soll zunächst die Herkunft der Begriffe Yin und Yang und der bildlichen Darstellung des Konzeptes im Taijitu skizziert werden. Im Anschluss werde ich an Beispielen die Aufnahme der Idee in unsere westliche Geisteswelt nachzeichnen. Es wird sich die Frage anschließen, wie eine so fremdartige Idee dem Westen so große Faszination abgewinnen konnte.

Es werden sich Hinweise darauf finden, dass die Kluft zwischen westlichen und östlichen Denkgewohnheiten nicht so tief ist, wie oft behauptet wird, analytisch-trennend hier, synthetisierend-ganzheitlich dort. Zwar betonen maßgebliche Errungenschaften unserer westlichen Geistesgeschichte eine dualistische Betrachtungsweise der Welt, doch gibt es Beispiele z.B. aus der Linguistik, die belegen, dass auch wir in unserer Weltsicht nicht so unflexibel sind, wie wir es uns selbst oft vorwerfen. In diesem Zusammenhang werde ich auch der Frage nachgehen, in welchem Maße sich die Idee von Yin und Yang mit uns bekannten Kategorisierungen von Phänomenen in der Welt in Deckung bringen lässt.

Da der Geist sich in unserer Welt durch Individuen ausdrückt, die allesamt als biologische Wesen auf diesem Planeten wandeln, werde ich die Frage anschließen, welchen Einfluss eben diese biologische Ausstattung auf die Hervorbringung einer Idee von Yin und Yang gehabt haben kann.

Bei aller feststellbaren Aufnahmebereitschaft des Westens für die Yin-Yang-Idee, möchte ich nicht versäumen hervorzuheben, wie schon die klassischen alten chinesischen Schriften über die bloße Aufzählung der Erscheinungsformen von Yin und Yang hinausgegangen sind und uns als großes Vermächtnis die Darstellung des Wesens, Wirkens und Schaffens der ZWEI hinterlassen haben.

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Freitag, 20. September 2013

Doktorarbeit 7: Die Bedeutung der funktionellen Anatomie in China für die Motorik - Chen

Haitao Chen

Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg / Lahn, 2005

Die funktionelle Anatomie ist ein Grundbegriff der westlichen Medizin und ist als Spezialgebiet zwischen der Sportwissenschaft und der Medizin angesiedelt. Wie jede Wissenschaft ist sowohl die Sportwissenschaft als auch die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern die Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und Therapie anbelangt.

Mein Herkunftsland ist China. Meine Arbeit ist geleitet von der Überzeugung, dass die alte chinesische Medizin einen modernen wissenschaftlichen Wert haben kann. Auch durch mein Studium der Motologie begründet, wird mir immer mehr das Positive der chinesischen Denkweisen und Lebensweisen bewusst, und ich habe begonnen, mich noch intensiver mit der traditionellen chinesischen Medizin zu beschäftigen.

Im Westen bestehen trotz einiger Anerkennungen immer noch viele von Vorurteilen geprägte Vorstellungen über die traditionelle chinesische Medizin.

Um diesen Vorurteilen zu begegnen, ist es wichtig zu betonen, daß die chinesische Medizin eine jahrhundertealte Geschichte hat, die in vielen schriftlichen Quellen belegt ist. Schon ein kurzer Blick in die chinesische Geschichte zeigt, daß es kontinuierlich Menschen gab, die sich für die Beobachtung der Natur interessierten, um neue medizinische Therapien zu finden und zu beherrschen. Eine entscheidende Weiterentwicklung war zum Beispiel die Erfassung der Grundlagen der Leitbahnen durch den damals berühmten Arzt Li, Shi-Zhen [1] (genaue Zeit wurde nicht überlifert). Gleichfalls eine lange Geschichte hat die Bemühung chinesischer Heilkundiger, den Menschen zu helfen, die an Gelenkbeschwerden leiden. Sie sammelten immer mehr Erfahrungen mit ihren Methoden und fanden heraus, dass bestimmte Körper- und Atemübungen die Körperfunktionen verbessern können [2]. Es gab in China im 2. bis 3. Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung (141-203) einen sehr berühmten Arzt namens Hua, Tuo [3]. Er war der Wegbereiter der Anästhesie und stellte zur Kräftigung des Körpers gymnastische Übungen zusammen, bei denen die Bewegungen von Tigern, Hirschen, Bären, Affen und Vögeln nachgeahmt wurden. Diese Übungen mit dem Namen Wu-Qin-Xi (Gymnastik der fünf Tiere) gab der Arzt an seine Schüler weiter. Sein Motto lautete: „Der menschliche Körper braucht die Arbeit und die Bewegung, jedoch ohne Übertreibung. Bewegt er sich, dann verbraucht er Nährstoffe; das Blut zirkuliert in seinem Körper richtig und es entsteht keine Krankheit; ebenso wie eine Türangel nie verfault (wenn sie ständig in Bewegung ist).“[4]. Sein Zeitgenosse Zhang, Zhong-Jing (150-219) [5] betonte die Wichtigkeit der chinesischen Gesundheitsgymnastik zur Vorbeugung und Therapie von Krankheiten [6]. So gab es in der chinesischen Geschichte viele sehr berühmte Ärzte, die sich lebenslang der Erforschung der Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheit gewidmet haben und die viele wichtige Werke geschrieben haben. Sowohl sie selbst oder ihre Werke haben sehr wichtige und tiefgreifende Einflüsse auf die Entwicklung der traditionellen chinesischen Medizin gehabt [7].

In China wurden erst seit 1949 regelmäßige Untersuchungen auf dem Gebiet der traditionellen chinesischen Medizin angestellt [8]. Die seitdem vergangene Zeit reichte keinesfalls aus für eine Lösung der gestellten Aufgaben. Die Gefahr einer zu schnellen Arbeit würde die eventuell sehr wertvollen, alten Überlieferungen spurlos verschwinden lassen. Manche dieser Überlieferungen, die bisher als bloßer Aberglaube galten, stellten sich in ihrem Kern später doch als sehr wichtiges Material heraus, das mit den modernsten Erkenntnissen Schritt halten kann. Bei der Zusammenführung von moderner Wissenschaft und traditioneller chinesischer Medizin stellt es nur einen Teilbereich der Aufgabe dar, die Methodik der modernen Wissenschaft kennenzulernen und anzuwenden. Die andere Aufgabe ist aber nicht weniger wichtig, nämlich die alten chinesischen Terminologien auf eine moderne, wissenschaftlich akzeptierbare Art zu erklären. So könnte man beispielweise die Yin- Y ang-Beziehung vielleicht mit dem Sypathicus-Parasypathicus-V erhältnis verständlich machen oder die Theorie der fünf Elemente in der heutigen Medizin wissenschaftlich erklären.

Das Ziel meiner Arbeit ist es dementsprechend, in meinem ersten Teil den heutigen Stand der Erforschung der chinesischen Originalquellen darzustellen, sowie auf die Beziehung der traditionellen chinesischen Medizin zur westlichen Medizin und die Bedeutung der funktionellen Anatomie in China für die Motorik hinzuweisen. Es sollen keine Urteile und Kritiken über den Wert der traditionellen chinesischen Medizin bzw. der westlichen Medizin abgegeben werden, sondern der heutige Stand der Forschung außerhalb des chinesischen Sprachgebietes überhaupt erst einmal dargelegt und als eine bemerkenswerte und praktische Grundlage für weitere Forschungen herausgestellt werden.

In meinem zweiten Teil beschreibe ich dann sowohl die theoretischen Vorüberlegungen als auch die Ergebnisse eines Versuches, an dessen Durchführung ich zwischen 2000 und 2003 im Baotou Sanatorium unter Leitung vom Professor Dr. Chang, Zhen-Hua beteiligt war. Es handelt sich um eine Vergleichsstudie zur Therapie der Periarthritis humeroscapularis, bei der in einer der beiden Patientengrupen zusätzlich Methoden der TCM angewendet wurden. Daran schließt sich die Diskussion der Ergebnisse an, in denen ich noch einmal auf die im Versuch wirksamen Heilmethoden eingehe.
Ich hoffe, mit dieser Arbeit dazu beitragen zu können, die Kenntnisse über Zusammenhänge zwischen westlicher Medizin und der traditionellen chinesischen Medizin zu erweitern.

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Donnerstag, 19. September 2013

Seminararbeit 1: Die chinesische Kampfkunst – Wu Shu - Neumann

Andreas Neumann

Ludwig-Maximilians-Universität Institut für Ethnologie und Afrikanistik, 2003/04

1. Einleitung
Thema dieser Arbeit ist die Beschreibung der chinesische Kampfkunst, des Wu-Shu oder Kung Fu wie es in der westlichen Welt (fälschlicherweise) genannt wird. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte es einen wichtigen Teil des chinesischen Alltagslebens dar und wird auch heute noch häufig praktiziert. Die große Wichtigkeit, die das chinesische Volk diesen Künsten zuerkannte, zeigt sich an der enormen Stilvielfalt und der ständigen Weiterentwicklung dieser Kunst. Die Betrachtung der wichtigsten Einflüsse, die zur Entstehung des Wu-Shu in der heute praktizierten Form beigetragen haben stehen im Mittelpunkt dieser Arbeit.

Beginnen werde ich mit einem kurzen geschichtlichen Abriss, der die wichtigsten Perioden der Kampfkunst darstellt, um dem Leser ein Gefühl für den Zeitraum über den sich die Entwicklung des Wu-Shu erstreckt zu geben. Daraufhin werde ich auf wichtige Entwicklungen gezielt eingehen. Dies geschieht indem ich zuerst die kulturelle Gegebenheit und ihre Auswirkung in China kurz beschreibe und dann auf die Bedeutung und Umsetzung dieser Idee in der Kampfkunst eingehe. Wenn möglich wird exemplarisch ein Stil angegeben der zuvor genanntes Konzept besonders stark zum Ausdruck bringt.

Um einen möglichst objektiven Eindruck des Themas zu bekommen wählte ich die Dissertationsarbeit über die chinesische Kampfkunst von Kai Filipiak, einem Sinologen und das Kampfkunstlexikon von Werner Lind, einem bekannten Kampfsportler, als Hauptquellen aus. Dies gab mir die Möglichkeit zum einen die praktisch-technisch und zum anderen die kulturell-geschichtliche Seite genauer zu betrachten.

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Montag, 16. September 2013

Doktorarbeit 6: Zeitgenössische deutsche und chinesische Sportpädagogik im Vergleich: Ausgewählte Beispiele - Liu

Bo Liu

Institut für Pädagogik und Philosophie der Deutschen Sporthochschule Köln, 2008

Diese Arbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Vergleich zwischen der deutschen und chinesischen Sportpädagogik. Nicht nur in China, sondern auch in Deutschland ist die Sportpädagogik eine relativ neue wissenschaftliche Disziplin. Als eigenständige Wissenschaftsdisziplin erschien Sportpädagogik erst Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts in Deutschland, in China noch später, etwa Mitte der 90er Jahre.

Die Vergleichende Sportpädagogik ist eine Teildisziplin sowohl der Sportpädagogik als auch der Vergleichenden Erziehungswissenschaft. Ihr geht es um Untersuchungen sportpädagogischer Fragestellungen verschiedener Nationen unter verschiedenen thematischen Gesichtpunkten. Die vorliegende Dissertation bedient den Typus einer Vergleichenden Sportpädagogik. Zum Vergleich werden Deutschland und China ausgewählt und verglichen. Bevor die Darstellung und der Vergleich der Sport- pädagogik in beiden Ländern durchgeführt werden, ist es sinnvoll, zuerst die Situation in beiden Nationen näher zu betrachten, insbesondere den Status von Sport sowie die (historische) Verbindung zwischen beiden Ländern. Dadurch kann deutlich werden, warum Deutschland und China ausgewählt und verglichen werden.

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Artikel 5: Tai Chi and Postural Stability in Patients with Parkinson's Disease

Fuzhong Li, Ph.D., Peter Harmer, Ph.D., M.P.H., Kathleen Fitzgerald, M.D., Elizabeth Eckstrom, M.D., M.P.H., Ronald Stock, M.D., Johnny Galver, P.T., Gianni Maddalozzo, Ph.D., and Sara S. Batya, M.D.

The New England Journal of Medicine, 2012

The primary aim of this study was to examine whether a tailored tai chi program could improve postural stability in patients with Parkinson's disease. Because the program emphasized rhythmic weight shifting, symmetric foot stepping, and controlled movements near the limits of stability, we hypothesized that tai chi would be more effective in improving postural stability in limits-of-stability tasks than a resistance-based exercise regimen or low-impact stretching (control).

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Artikel 4: Change in perceived psychosocial status following a 12-week Tai Chi exercise programme

School of Medicine, Stanford University, 2005

Aim. This paper reports a study to examine change in psychosocial status following a 12-week Tai Chi exercise intervention among ethnic Chinese people with car- diovascular disease risk factors living in the United States of America.

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Sonntag, 15. September 2013

Diplomarbeit 5: Gesundheitliche Auswirkungen von Taiji-Training, dargestellt anhand ausgewählter physiologischer Parameter

Grossmayer Lukas,

Sportwissenschaften Wien, 2008

Es ergibt beim Taijiquan die Problemstellung, dass etwas Fremdes, Neues, das sich in Ausbreitung befindet, mit Altbekanntem, Vertrautem zusammenstößt. Das führt neben Neugier und Interesse auch leicht zu Skepsis und Ablehnung, auf jeden Fall muss untersucht und hinterfragt werden, was es denn damit auf sich hat, ob dies eine begrüßenswerte Veränderung darstellt, oder eher als Bedrohung, oder in diesem Falle Unsinn, wahrgenommen werden muss.

Durch die medialen Möglichkeiten wird grundsätzlich nicht nur diese Verbreitung, sondern auch der Zugang zu Informationen erleichtert, allerdings bleiben qualitative Merkmale dabei auch leichter auf der Strecke. Um die Gefahr einer unreflektierten, naiven oder verfälschenden Übernahme, welche die Qualität negativ beeinflussen würde, zu vermeiden, erscheint eine intensive, der Erkenntnis und Wahrheit verpflichtete Beschäftigung als zwingen erforderlich.

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Buch 6: Die Wiege des Taijiquan - Ranné

Der soziokulturelle Kontext der chinesischen Kampfkunsttheorie mitsamt einer Analyse der ältesten Bewegungsformen des Taijiquan


Nabil Ranné

Logos, 2011

Das vorliegende Buch gibt einen tiefen Einblick in die chinesischen Kampfkünste und die Entstehungsgeschichte des Taijiquan (Tai Chi Chuan). In chronologischer Abfolge werden die praktischen und theoretischen Grundlagen der chinesischen Kampf- und Bewegungskünste aufgearbeitet und ihre wechselseitigen Verbindungen zum Militär, zur Religion, zur Gesundheitsübung und zur allgemeinen Kulturgeschichte behandelt. Der Untersuchungs- schwerpunkt liegt dabei auf der Evolution des Taijiquan in der Tradition der Chen-Familie aus der Provinz Henan. Anknüpfungspunkte zu anderen Kampfkünsten werden hergestellt und sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede durch bewegungswissenschaftliche und soziokulturelle Erörterungen herausgearbeitet. Viele Bebilderungen sowie Übersetzungen theoretischer Grundlagen erklären die Mythen rund um die chinesischen Kampfkünste, erkunden ihre wahre Geschichte und liefern so praktische Hinweise für das heutige Taijiquan-Training.

Buch 5: Lost Tai-chi Classics from the Late Ch'ing Dynasty - Wile


Douglas Wile

State University of New York Press, 1996

Douglas Wile translates and analyzes four collections of recently released nineteenth-century manuscripts on T'ai-chi Ch'üan. The book reconsiders the world of the Wu, Yang and Li families of Yung-nien and reconstructs it against the background of the Opium Wars, the Taiping Rebellion, and the decline of the Manchu Dynasty.

Samstag, 14. September 2013

Buch 4: T'ai Chi's Ancestors - Wile


The Making of an Internal Martial Art

Douglas Wile

Sweet Chi'i Press, 1999

This book introduces for the first time in English three sixteenth to eighteenth century martial arts traditions that contributed critical generic material to the development of t'ai-chi chu'üan as it came to be constructed in the nineteenth century.

Buch 3: Theorie und Technik des Taiji Quan - Engelhardt

- Chinesischer Faustkampf -


Ute Engelhardt

WBV Biologisch-Medizinsche Verlagsgesellschaft, 1993

Darstellung der Quintessenz der Disziplin, so wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte aus den authentischen Texten aller Schulen herauskristallisiert hat.

- Historischer Abriss
- Der philosophische Hintergrund
- Die Technik des Taiji Faustkampfes
- Die acht besonderen Merkmale des Taiji Faustkampfes

1. Die Steuerung der Bewegungen durch Imagination
2. Die elastischen Bewegungen des entfalteten Körpers
3. Die spiralförmige Bewegung des sekundo- und Kontrahenten umgarnenden Kreisens
4. Die in Neutralität und Gewichtung wechselnde Bewegung
5. Die jedes Gelenk erfassende Bewegung
6. Die in einem Zug vollendete Bewegung in ununterbrochener Abfolge und unerschöpflichen Fließen
7. Die Bewegung, in der sich Weichheit und Härte gegenseitig unterstützen
8. Die in Schnelligkeit und Langsamkeit wechselnde Bewegung

Buch 2: Taijiquan - Landmann

Konzepte und Prinzipien einer Bewegungskunst - Analyse anhand der frühen Schriften


Rainer Landmann, 2005

Schriftenreihe des Instituts für bewegungswissenschaftliche Anthropologie e.V., Band 3

Ziel dieser Untersuchung ist es, die Konzepte und Prinzipien der in dieser Kunst angestrebten menschlichen Bewegung, so wie sie in den frühen Schriften niedergelegt wurden, herauszufiltern und darzustellen. Dazu wurden ca. 120 frühe Schriften unter Berücksichtigung der vorliegenden chinesischen Kommentar- und Sekundärliteratur ausgewertet.

Buch 1: Die chinesische Kampfkunst - Filipiak

Spiegel und Element traditioneller chinesische Kultur


Kai Filipiak

Leipziger Universitätsverlag, 2001

Die chinesische Kampfkunst - wushu - ist eines der Phänomene traditioneller chinesischer Kultur, das nahezu weltweit rezipiert wurde. Ursache dieser gesellschaftsübergreifenden breiten Wahrnehmung ist die kulturspezifische Komplexität dieser Kampfkunst, die sich in den multifunktionalen Möglichkeiten der Anwendung niederschlägt. Trotz großer Popularität in China und im Ausland spielt die chinesische Kampfkunst in der sinologischen Forschung bislang kaum eine Rolle. Dabei trägt gerade die Kampfkunst mit ihren vielfältigen Wechselbeziehungen zu einem tieferen Verständnis der traditionellen Kultur bei.

Artikel 2: Neues zur Geschichte des Taijiquan: Die Faustkampfkunst nach Himmlischen Mustern

übersetzt, zusammengefasst und editiert von Dr. Hermann Bohn,
nach dem Original von Wong Yuen-Ming: Taijiquan: Heavenly Pattern Boxing, in: Journal of Chinese Martial Studies, Winter 2010, Vol. 2, S. 28 – 37

Für viele ernsthaft an der Geschichte des Taijiquan interessierte Kampfkünstler und Sinologen wa- ren die bisher angestellten Forschungen zur Herkunft und Tradierung des Taijiquan und möglicher Vorläufer nicht besonders befriedigend oder überzeugend. Dies gilt für viele moderne Ansätze, wie etwa auch für die Bestrebungen von Tang Hao 唐豪 (1887-1959) und Xu Zhen 徐震 (1898 – 1967) am Anfang des 20 Jh., denen immer wieder stil-interne Interessen und jeweils eine eigene Agenda nachgesagt werden, aber etwa auch für die jüngsten Vorgehensweisen der KP China mit der Ernennung des Chen-Dorfes Chenjiagou 陳家溝 in Henan 河南 zum Ursprungsort des Taijiquan, was bereits im nahe gelegenen Nachbarort Zhaobaozhen 趙堡鎮 und auch bei anderen Familien dieser Kampfkunsttraditionen zu großer Verärgerung geführt hat.

Nun hat Wong Yuen-Ming aus Hongkong in oben genanntem Magazin einige neue Überle- gungen angestellt, die auf mehreren neuen Belegen aus inoffiziellen Quellen basieren und nicht di- rekt mit der offiziellen Geschichtsschreibung oder mit den heutigen großen Taijiquan-Schulen und -Verbände in Bezug stehen.

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Freitag, 13. September 2013

Artikel 3: A Comprehensive Review of Health Benefits of Qigong and Tai Chi

Roger Jahnke, OMD, Linda Larkey, PhD, Carol Rogers, Jennifer Etnier, PhD, and Fang Lin
Am J Health Promot. 2010 JUL-AUG; 24(6): e1–e25.

A substantial body of published research has examined the health benefits of Tai Chi (also called Taiji) a traditional Chinese wellness practice. In addition, a strong body of research is also emerging for Qigong, an even more ancient traditional Chinese wellness practice that has similar characteristics to Tai Chi. Qigong and Tai Chi have been proposed, along with Yoga and Pranayama from India, to constitute a unique category or type of exercise referred to currently as meditative movement.1 These two forms of meditative movement, Qigong and Tai Chi, are close relatives having shared theoretical roots, common operational components, and similar links to the wellness and health promoting aspects of traditional Chinese medicine. They are nearly identical in practical application in the health enhancement context and share much overlap in what traditional Chinese medicine describes as the “three regulations”: body focus (posture and movement), breath focus, and mind focus (meditative components).1, 2

Due to the similarity of Qigong and Tai Chi, this review of the state of the science for these forms of meditative movement will investigate the benefits of both forms together. In presenting evidence for a variety of health benefits, many of which are attributable to both practices, we will point to the magnitude of the combined literature and suggest under what circumstances Qigong and Tai Chi may be considered as potentially equivalent interventions, with recommendations for standards and further research to clarify this potential.

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Doktorarbeit 6: Invented tradition and translated practices: the career of Tai Chi in China and the West

This thesis takes the primary contemporary icons of Chinese tradition – the popular practice of Tai Chi ‐ and subjects its career in both China and the West, to a series of critical interrogations focusing on three main moments; the invention and (re)imagination of tradition, the practice’s migration from China to the West, and its translation by its English practitioners.

During the Imperial period, when Tai Chi was defined primarily as a martial art, it was the focus of a sustained struggle between its official deployment as part of the military machine and its practice by clandestine societies and insurgent movement. It was simultaneously incorporated into the push to modernization and promoted as a part of an unbroken cultural legacy that defined the uniqueness of Chineseness in various forms during Republican China, Mao’s era and Post‐Mao era. The thesis also looks at the key figures and the process of institutionalization and indigenisation as the practice generated its own national professional associations and competitions in England since 1940s.

Based on ethnographic research in the Midlands, the thesis explores the contending understandings of Tai Chi among its English practitioners. It explores the ways in which British instructors locate themselves within an ‘authentic’ tradition by way of a latent lineage system. This allows them to maintain their own personal commitment to Tai Chi as a martial art conflicts while working with the market drive for mass participation based on concepts of relaxation and alternative therapy and medicine. The ethnographic research also explores the ways that students in Tai Chi classes translate it into an indoors practices with an outdoors imagination, and as a bodily discipline with a spiritual basis, and how they construct their understanding of this spiritual dimension by drawing on polysemic interpretations of oriental conceptions such as Yin, Yang and Qi rather than the standardised references to Taoism in the public representations.

Abstract taken: here

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Masterarbeit 1: Motives for taking up Tai Chi

Han Jinsong

Victoria, 1992

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Artikel 1: Tai Chi Chuan – im Reich der Bilder und Zeichen

Ein linguistischer Artikel

von Peter Schlobinski/Likun Feng

Die Figuren von Tai-Chi-Chuan haben bildhafte und beschreibende Bezeichnungen und sind in der klassischen chinesischen Sprache aus- gedrückt. Sie enthalten die klassischen Grammatikregeln und Schriftzeichen, die zum Teil nicht mehr gängig sind oder speziell dem Tai-Chi-Chuan zur Verfügung stehen. Unter linguistischen Gesichtspunkten sind die chinesischen Bezeichnungen und ihre Übersetzungen ins Deutsche interessant. Das Bild, das wir von China, seiner Philosophie und Sprache haben, ist ganz wesentlich von bestimmten Kulturemen geprägt, das Tai-Chi ist eines davon. Durch die Figurenbezeichnungen, d. h. die deutschen Übersetzungen der chinesischen Bezeichnungen, ist in starkem Maße unsere Wahrnehmung von der chinesischen Sprache geprägt. In Verbindung mit Kampfsporttechniken, wie sie in populären Kung-Fu-Filmen zu sehen sind, und entsprechenden Titeln (Die Schlange im Schatten des Adlers) wird die chinesische Sprache mit einer besonderen Bildhaftigkeit assoziiert.

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Doktorarbeit 5: Taiji und Stressprotektion: Psychobiologische Untersuchungen

Universität Bern, 2012

Marko, Nedeljković

Einer vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in Auftrag gegebenen und kürzlich veröffentlichten Studie zufolge fühlten sich im Jahre 2010 34.4% der Erwerbstätigen in der Schweiz häufig bis sehr häufig gestresst (Grebner, Berlowitz, Alvarado & Cassina, 2011). Im Vergleich zur früheren SECO-Studie aus dem Jahre 2000 (Ramaciotti & Perriard, 2000) waren damit rund 30% mehr Erwerbstätige von chronischem Stress betroffen. Während im Jahre 2000 die in der Schweiz durch Stress am Arbeitsplatz verursachten Kosten konservativ auf 4.2 Milliarden Franken geschätzt wurden (Ramaciotti & Perriard, 2000), beliefen sich diese für das Jahr 2010 auf 15.5 Milliarden Franken (Ragni, 2011). Vergleichbare Daten zur Prävalenz von Stress am Arbeitsplatz liegen auch von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz (EU-OSHA) vor (2009).

Zentrales Forschungsthema der im Rahmen der vorliegenden Dissertationsarbeit durchgeführten Studien ist die Untersuchung einer möglichen stressprotektiven Wirkung von Taiji1 (太極). Bei Taiji handelt es sich um eine achtsam und überwiegend langsam auszuübende Bewegungsform aus China, welche zunehmend auch in Europa und Amerika praktiziert wird (Robinson, 2007; Wayne & Kaptchuk, 2008a). Regelmässiges Taiji-Training soll den Körper stärken und entspannen, den Gesundheitszustand verbessern, sowie die Persönlichkeitsentwicklung und die Selbstverteidigung fördern (Wayne & Kaptchuk, 2008a).

Das stressprotektive Potential von Taiji wurde in jüngerer Vergangenheit zum Untersuchungsgegenstand der Forschung (siehe Kapitel 3.2) und wird durch die vier eingereichten Originalarbeiten (siehe Anhang A1) weiter ausgelotet. In der ersten Arbeit wurden die Erwartungen von Taiji-Novizen und die Einschätzungen von Taiji-Lehrenden bezüglich der Wirkungen eines Taiji-Anfängerkurses erfasst. In der zweiten Studie wurde der Einfluss eines dreimonatigen Taiji-Anfängerkurses auf die psychobiologische Stressreaktivität untersucht. Die Untersuchung der Forschungsfrage, welche Personen am stärksten von der stressprotektiven Wirkung eines Taiji-Trainings profitieren, war Gegenstand der dritten Arbeit. Schliesslich wurde in der vierten Studie untersucht, inwiefern ein regelmässiges Ausüben von Taiji stressprotektive Ressourcen wie Achtsamkeit und Self-Compassion günstig zu beeinflussen vermag.

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Doktorarbeit 4: Kampf und Bewegung

Eine kulturhistorisch-bewegungstheoretische Analyse am Beispiel des ostasiatischen Kampfsports

Hyosong Gu

Dissertation beim Fachbereich Sportwissenschaft der Universität Hamburg, 1999/2000

Diese Arbeit will aufzeigen:

- welche Faktoren das Phänomen “Kampf” ermöglichen.
- daß der Kampfsport als ein human rücksichtsvolles Spiel entstanden ist.
- daß Ki (Qi) 氣 - die oft mißverstandene Energie - nicht mystisch anzusehen ist.
- daß die Entwicklung der Bewegungen, insbesondere der des asiatischen Kampfsports, die Tendenz zeigt, Streckbewegungen des Körpers und somit auch überwiegend die Streckmuskeln zum Einsatz zu bringen.
- was `Übungsformen ́ bei asiatischen Kampfsportarten sind und wie sie, anders als in den europäischen Kampfsportarten, zustande gekommen sind.

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Doktorarbeit 3: Fernöstliche Kampfkunst, Lebenskraftkonzepte und Selbsttransformationstechnologien.

Jan Peter F. Hintelmann

Fachbereich Sozialwissenschaftender Universität Hamburg, 2009

Das Promotionsprojekt „Fernöstliche Kampfkunst, Lebenskraftkonzepte und Selbsttransformationstechnologien. Theorie und Praxis asiatischer Sinnsysteme“ untersucht die Produktion, die Verbreitung und den historischen Wandel von Deutungen der Sinnsysteme und Ressourcen fernöstlicher Kampfkünste. Das Angebot von Kampfkunstschulen wird mit Hilfe diskursanalytischer Methodologie und Analyseverfahren untersucht (vgl. Meuser et al 2003: 35-39; Landwehr 2001: 103-134; Nöth 2000: 51-53; Lemke 1997: 11-53; Kögler 1994: 25-63; Foucault 1981, 1969).

Forschungsleitende Fragestellungen beziehen sich auf die Formation gesellschaftlicher Wissens- und Machtproduktion sowie subjektive Selbstkonstituierungsweisen. Untersucht wird, wie Diskurse über Technologien des Körpers, der Psyche und der Lebensführung im Feld der Kampfkunst hervorgebracht werden, und welche Äußerungsmodalitäten, Begriffe und Strategien die Konstituierung diskursiver Formationen stützen. Diese Arbeit soll auch das vorausgegangene Forschungsprojekt „Westliche Sinnfindung durch östliche Kampfkunst? Das Angebot von Kampfkunstschulen – Theorie und Praxis des Wushu und Budo“ (Hintelmann 2005) aktualisieren.

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Doktorarbeit 2: Sein und Bewegen

Wen Junzhu

Köln 2008

Ein Denkmodell zur chinesischen Bewegungskunst als Gesundheitsweg

Ich vertrete den Ansatz einer transkulturellen Forschung, der davon ausgeht, dass Kulturen immer voneinander lernen müssen. Um das Taijiquan, wie es im Westen realisiert wird, zu verstehen, muss man daher einerseits zu verstehen suchen, wie sich die chinesische Kultur und ihre Philosophie im tatsächlichen Bewegen der chinesischen Bewegungskünste widerspiegeln, und anderseits aber auch die westliche Philosophie berücksichtigen, aus deren Verständnis heraus das Taijiquan im Westen aufgenommen wird.

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Doktorarbeit 1: Tai Chi Chuan: Stressreduzierende Effekte und ihre Nachhaltigkeit. Untersuchung in einem Anfängerkurs.

Jörg Duckten

Aus dem Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2010

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Tai Chi Chuan auf das Stresslevel von gesunden StudentInnen. Die Untersuchungsergebnisse werden auf zwei Ebenen angewandt: zum einen auf das Stresslevel der StudentInnen und zum anderen auf den möglichen positiven Einfluss auf die subjektive Gesundheit und deren Nachhaltigkeit. Zugleich dient diese Arbeit dazu, Tai Chi Chuan als mögliche präventive Maßnahme zur Erhaltung und „Festigung“ von Gesundheit zu evaluieren. Zusätzlich wird über die wichtige Bedeutung von Stress in einem präventiven Gesundheitsverständnis aufgeklärt. In diesem Zusammenhang wird gezeigt werden, wie Stress zum Auftreten von Krankheiten führt, welche präventiven Maßnahmen möglich sind und wie hier Tai Chi Chuan hilfreich sein kann.

Klaus Hurrelmann (1994, S.165 zitiert nach Moegling, 1998, S. 94) beschreibt Stress in dem folgenden Zitat als Ausdruck einer gesteigerten Erwartungshaltung und Leistungsanforderung, und zwar einerseits der Gesellschaft gegenüber dem Individuum und andererseits des Individuums gegenüber der Gesellschaft.

Gesundheit ist durch subjektive Verarbeitung gesellschaftlicher Verhältnisse charakterisiert. Strukturelle Krisen der Gesellschaft im Arbeits- und Lernbereich und im Bereich der sozialen (Partner-) Beziehung führen (...) zu Konflikten und Frustrationen, die eine effektive Bewältigung der subjektiv erfahrenen Lebensbelastungen für eine wachsende Minderheit der Bevölkerung nicht mehr möglich erscheinen lässt. Konflikte am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Schule und auch im Freundeskreis spiegeln die komplexen und komplizierten Lebensbedingungen der individualisierten Lebensweise heutiger Gesellschaften wider, die durch den hohen Grad an materiellen Wohlstand bei großem Risiko des Scheiterns an psychosozialen Belastungen charakterisiert ist.
(Hurrelmann 1994, S.165, zitiert nach Moegling 1998, S. 94)

In Anbetracht dieser individuellen psychischen und sozialen Belastungen, gepaart mit den zusätzlichen Belastungen einer urbanisierten Lebensweise1, ist zu vermuten, dass durch ein Überangebot an Stressoren eine gewisse Disbalance von positiven und negativen Einflussgrößen bei vielen Menschen besteht. Daher ist der Umgang mit Stressoren, also die Stressbewältigung, eine zentrale Größe in vielen Gesundheitsmodellen.
Gesundheit wird in vielen Gesundheitsmodellen unter anderem durch den individuellen Umgang mit Belastungen (Stressoren) und dem Vorhandensein bzw. der Nutzung von Ressourcen definiert (Hurrealmann 1994). Daher werden zunächst einige Gesundheitsmodelle vorgestellt. Später erfolgt eine Zusammenfassung von Stresstheorien und die Darstellung des Forschungsstandes im Bereich Tai Chi.

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Diplomarbeit 4: Schwert & Faust - Kultureller Austausch Ost-West / West-Ost

Am Beispiel physischer Techniken asiatischer Kampf-Kunst-Filme

Verfasserin
Mag. Art. Hannelore Hanja Dirnbacher

angestrebter akademischer Grad: Magistra der Philosophie

Universität Wien, 2009

Kulturen beeinflussen einander, hier wird ein Überblick auf den Gebieten Kunst, Theater, Film und Medien bearbeitet.
Kulturelle Formen entstehen innerhalb eines bestimmten Gebietes oder einer Ethnie, entwickeln sich weiter, oder kommen zum Stillstand. Manche Kulturformen eines Gebietes werden von Bewohnern anderer Gebiete übernommen und in deren Kultur integriert, wodurch wieder neue Kulturformen entstehen, die wiederum auf andere Gebiete und andere Ethnien ausstrahlen. Einige dieser Integrationsformen waren asiatische Künste, Theater und Filme, die in die westliche Kultur einflossen. Diesen Phänomenen will ich nachgehen.

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Diplomarbeit 3: Tai Ji Quan im Westen - Subjektive Theorien zur östlichen Kampfkunst Tai Ji Quan

Ralf Tscherpel

Universität Bayreuth - Sportwissenschaften, 1999

Die vorliegende Arbeit verfolgt entsprechend die nachstehenden Ziele:
Eine Systematisierung im Sinne einer quantitativen und qualitativen Beschreibung der Sinnperspektiven des Tai Ji Quan...

• könnte zu einer Erweiterung der Möglichkeiten anderer bewegungsaktiver Personengruppen hinsichtlich der Erfüllung ihrer Sinnperspektiven führen.
• könnte für die Vermarktung verschiedenster Tai Ji Quan - Lehrgänge, -Kongresse, - Seminare wichtige Aspekte in Form von besseren Werbe- und Verkaufsstrategien sowie Rahmenbedingungen aufzeigen.

Zuvor ist es jedoch für ein besseres Verständnis des weiteren Verlaufs dieser Arbeit notwendig, einen Einblick in die Geschichte und Philosophie des Tai Ji Quan zu geben. Dabei soll im Hinblick auf meine Untersuchung eine besondere Beachtung den Sinnperspektiven dieser Kampfkunst in der östlichen Welt und den Sinnperspektiven, den westliche Autoren und Lehrer dieser Kampfkunst zuschreiben, gelten.

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Diplomarbeit 2: Was ist Tai Chi? Was kann Tai Chi bewirken? Geschichte und Entstehung des Tai Chi Gibt es Studien zu diesem Thema bezüglich Effekte/ Wirkung?

Vivianne Sieber

Schule für Physiotherapie An der Rheuma- und Rehabilitations- Klinik, Leukerbad, 2005

Mit dieser Diplomarbeit möchte ich das Gebiet der TCM insbesondere des Tai Chi als Bewegungstherapie ergründen, Entwicklung und Geschichte erkunden sowie mich informieren über die Existenz von wissenschaftlichen Untersuchungen/ Studien bezüglich Resultate und Aussagen. Ich möchte damit erforschen, wo Tai Chi als Therapie effektiv genutzt werden könnte.

Beim erarbeiten der Thematik stellte sich mir die Frage, inwiefern Tai Chi sinnvoll ist/ wäre in meiner zukünftigen beruflichen Laufbahn einzusetzen, anzuwenden. Deshalb die Titel meiner Diplomarbeit: Was ist Tai Chi? Was kann Tai Chi bewirken? Geschichte und Entstehung des Tai Chi. Gibt es Studien zu diesem Thema bezüglich Wirkung und Effekte?

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Diplomarbeit 1: Die Anwendbarkeit von Taijiquan, Qi Gong als Inhalt und Methode in der Sporttherapie.

Wie lassen sich diese Bewegungsformen der Traditionellen Chinesischen Medizin in unser westliches Therapiekonzept einbetten?

Tim Zimmermann

Universität Leipzig, 2002

Sportwissenschaftliche Fakultät
Institut Rehabilitationsport, Sporttherapie und Behindertensport

Zusammenfassung:
Der Autor beschreibt in dieser Diplomarbeit die asiatischen Bewegungskünste Taijiquan und Qigong. Er zeigt dabei anhand der Literatur ihren philosophischen und medizinischen Hintergrund auf, in dem sie sich ursprünglich entwickelten. Im Anschluss daran wird die Übertragung von Taijiquan und Qigong über die Grenzen von China hinaus beschrieben. Neben den östlichen Theorien, werden weiterhin die westlichen Auffassungen der wissenschaftlichen Beschreibung des Bewegungsverhaltens sowie der Therapie aufgezeigt. Die östlichen Themengebiete werden in Bezug auf die Verbindungen mit westlichen Konzepten der Wissenschaft, Medizin, der Rehabilitation und der Sporttherapie im besonderen, untersucht.
Um diese Fragestellungen zu beantworten, schließt diese Diplomarbeit neben der Literaturarbeit Interviews mit Experten auf dem Gebiet des Taijiquan und Qigong mit ein. In einem weiteren Schritt beobachtete der Autor Taijiquan- und Qigong- Kurse, um die Relevanz der traditionellen chinesischen Hintergründe und die Art und weise ihrer Vermittlung in der Praxis aufzuzeigen.

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